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und das Verlangen nach körperlicher Züchtigung |
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Viele Betroffene suchen die Ursache für Ihre
Neigungen in familiären- oder schulischen Erlebnissen. Der
Gedanke lag nahe, daß flagellantische Neigungen etwas mit
Erziehung zu tun haben. Andererseits gibt es das Phänomen,
daß nicht wenige weder in der Schule noch im Elternhaus
Erfahrungen mit körperlicher Züchtigung gemacht haben
und dennoch, durch die unterschiedlichsten Auslöser, zum
Flagellantismus gefunden haben. Die Suche danach, ob flagellantische Neigungen anerzogen werden, erwies sich als ziemlich problematisch. Gespräche und Diskussionskreise mit Eltern, Lehrern und Erziehern brachten keine beweisbaren Erkenntnisse darüber, daß flagellantische Neigungen eine erzieherische Grundlage hätten. Eher entstand der Eindruck, daß sich solche Neigungen jedwedem erzieherischen Einfluß entziehen. Flagellanten die in Ihrer Jugend gezüchtigt wurden, berichten von unterschiedlichen Erzieherpersönlichkeiten und damit verbundenen unterschiedlichen Gefühlen. Sie legen wert auf die Feststellung, daß Züchtigung nicht gleich Züchtigung sei. Es habe Erzieherinnen und Erzieher gegeben welche die Rohrstockstrafe durchführten. (Nicht nur Lehrer, deshalb der Allegmeinbegriff - aber Familienangehörige im engeren Sinne dabei ausgeschlossen). Ein Teil habe irgendwie gespürt, wie ihnen zumute ist. Auf merkwürde Art habe zwischen ihnen eine Art innerer Bezihung bestanden. Vor denen hätten sie gleichermaßen Achtung gehabt wie auch Zuneigung empfunden, obwohl auch von diesen durchgeführte Züchtigungen machmal sehr deftig ausgefallen seien. Man habe bei denen sehr viel gelernt, auch vieles fürs leben angenommen obwohl es eine Art Spiel war, das man mit ihnen Trieb und zu dem die körperliche Züchtigung gehörte, Andere die die Rohrstockstrafe anwendeten seinen abweisend und unnahbar gewesen. Man habe keine Beziehung zu ihnen aufbauen können. Vor denen haben die meisten Angst gehabt. Eine Züchtigung durch sie sei meist schlimmer gewesen und im Leben später wollte man keinesfalls so werden wie sie. Demnach machte man alles anders und einige meinten, daß ihre falschen Entscheidungen später darauf zurückführen sind. Bei der Betrachtung aus Sicht der Erzieher stellte sich heraus, daß jüngere Lehrer (1988-92) zu körperlichen Züchtigungen keinen unmittelbaren Bezug hatten. Es fanden sich allerings einige Hauptschullehrer im Rentenalter die noch aus eigener praktischer Erfahrung berichten konnten. Alle hatten selber als Jugendliche mit dieser Art Züchtigung Bekanntschaft gemacht aber eine eigene flagellanische Veranlagung hatte nur einer. Der Berichtete daß einzelne Schülerinnen und Schüler nach seinem Gefühl eine Züchtigung des öfteren provozierten. Es hätte dabei leicht der Eindruck entstehen können, daß es sich dabei um "Prügelknaben" handle, zumal es nur eine Schülerin insgesammt war. Bei den Knaben seien es allerings auch nur einer oder maximal zwei aus eine Klasse gewesen. Wenn er das gespürt habe, habe er denen eine mäßige Züchtigung zukommen lassen. Die anderen Fälle seien echte Bestrafungen wegen eines entsprechenden Fehlverhaltens gewesen. Die Frage ob, falls eine/einer der sogenannten "Prügelknaben" Geschwister hatte, diese auch "Prügelknaben" ihrer entsprechenden Klasse gewesen sind, konnte der Lehrer nicht beantworten, da er das nicht beachtet hatte. Ob dies in einer seiner Klassen so gewesen sei, konnte er auch nicht sagen. Es wäre ja auch zu schön gewesen, von dieser Seite Hinweise auf Ursachen zu erhalten. Die weiter befragten Lehrerinnen und Lehrer sahen in der körperlichen Züchtigung ein Mittel, den Führungsanspruch des Lehrers innerhalb der Klasse zu unterstreichen. Besonders bewährt hätte sich die Prügelstrafe bei aggressivem Verhalten und um einer gewissen Nachlässigkeit und Faulheit abzuhelfen. Später habe es auch ohne gehen müsse und das sei auch gegangen, wenngleich es für sie schneller und einfacher gewesen sei, einen Schüler mal kurz über die Bank zu beordern. Hinterher habe sich mit der ganzen Klasse mehrere Tage lang wunderbar arbeiten lassen.Sie berichtete allerdings auch, daß Kolleginnen und Kollegen, vor allem ältere, sehr oft und ohne notwenigkeit gezüchtigt hätten. Keine und keiner der Befragten, habe so etwas selbst auch gemacht. Höchstens ein oder zwei Mal, habe man aus Verärgerung bestraft, wurde letzlich auf bohrende Fragen hin eingestanden. Die Frage ob Prügel möglicherweise provoziert wurden, konnte aus diesem Personenkreis keiner beantworten. An so etwas hätte an nicht gedach Alle Flagellanten hatten ein auslösendes Ereignis, das ihr Interesse an der körperliche Züchtigung weckte. Mehr als der Hälfte der Befragten bemerkten ihre Veranlagung im Alter zwischen 11 und 14 Jahren. Bewußt wurde es meist später, nachdem meist schon eine Parterschaft eingegangen war mit etwa 20 bis 30 Jahren. Personen bis etwa mitte fünfzig gabe an, erste jetzt erfasst und begriffen zu haben was sie umtreibt. Neugier die es darauf anlegte zu erfahren wie es sich anfühlt, Schläge auf den Hintern zu erhalten wird meißt als Schlüsselerlebnis zum bewußtwerden genannt. Das schon als Jugendliche umzusetzten gelang ganz wenigen und es bedurfte besonderer Umstände dazu. In aller Regel genügte es trotzdem, eine unstillbare Sehnsucht danach aufkommen zu lassen, die bei der Partnersuche verdrängt wurde und danach irgendwann so an Bedeutzung zunahm, daß alle Ängste und Hemmungen zurückgestellt wurden und man Kontakt mit anderen suchte. Fast immer werden Zeiten vorher, als Zeiten innerer Not geschildert, die auch sehr oft zu Selbstzüchtigungsversuchenführten. Das allergrößte Problem für Flagellanten ist es, Mitmenschen zu finden, denen sie sich voll und ganz anvertrauen können und wollen. Aber ohne solche Menschen, sind auch keinerlei Erfüllung ihrer Wunschträume möglich. Bei Flagellanten, die eigene Erfahrung haben, wurde es dadurch, daß hinterher ein unglaublich von aller Last befreiendes Glücksgefühl auftritt, zu einer Art Sehnsucht danach, die den vorausgehenden und auch notwendigen Schmerz gerne in Kauf nimmt. Berichtet wird, daß bei einer der Züchtigung entgegensehender innerer Einstellung, bei zu lascher, aber auch bei zu starker Züchtigung, dieses Glücksgefühl ausbleibt. Das sei dann nur unangenehm und entwürdigend. Damit wird deutlich, daß es für Flagellantin und Flagellant ganz wesentlich auf die Erzieherpersönlichkeit ankommt, der sie/er sich anvertraut |
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Viele Betroffene suchen die Ursache für Ihre
Neigungen in familiären- oder schulischen Erlebnissen. Der
Gedanke lag nahe, daß flagellantische Neigungen etwas mit
Erziehung zu tun haben. Andererseits gibt es das Phänomen,
daß nicht wenige weder in der Schule noch im Elternhaus
Erfahrungen mit körperlicher Züchtigung gemacht haben
und dennoch, durch die unterschiedlichsten Auslöser, zum
Flagellantismus gefunden haben. Die Suche danach, ob flagellantische Neigungen anerzogen werden, erwies sich als ziemlich problematisch. Gespräche und Diskussionskreise mit Eltern, Lehrern und Erziehern brachten keine beweisbaren Erkenntnisse darüber, daß flagellantische Neigungen eine erzieherische Grundlage hätten. Eher entstand der Eindruck, daß sich solche Neigungen jedwedem erzieherischen Einfluß entziehen. Flagellanten die in Ihrer Jugend gezüchtigt wurden, berichten von unterschiedlichen Erzieherpersönlichkeiten und damit verbundenen unterschiedlichen Gefühlen. Sie legen wert auf die Feststellung, daß Züchtigung nicht gleich Züchtigung sei. Es habe Erzieherinnen und Erzieher gegeben welche die Rohrstockstrafe durchführten. (Nicht nur Lehrer, deshalb der Allegmeinbegriff - aber Familienangehörige im engeren Sinne dabei ausgeschlossen). Ein Teil habe irgendwie gespürt, wie ihnen zumute ist. Auf merkwürde Art habe zwischen ihnen eine Art innerer Bezihung bestanden. Vor denen hätten sie gleichermaßen Achtung gehabt wie auch Zuneigung empfunden, obwohl auch von diesen durchgeführte Züchtigungen machmal sehr deftig ausgefallen seien. Man habe bei denen sehr viel gelernt, auch vieles fürs leben angenommen obwohl es eine Art Spiel war, das man mit ihnen Trieb und zu dem die körperliche Züchtigung gehörte, Andere die die Rohrstockstrafe anwendeten seinen abweisend und unnahbar gewesen. Man habe keine Beziehung zu ihnen aufbauen können. Vor denen haben die meisten Angst gehabt. Eine Züchtigung durch sie sei meist schlimmer gewesen und im Leben später wollte man keinesfalls so werden wie sie. Demnach machte man alles anders und einige meinten, daß ihre falschen Entscheidungen später darauf zurückführen sind. Bei der Betrachtung aus Sicht der Erzieher stellte sich heraus, daß jüngere Lehrer (1988-92) zu körperlichen Züchtigungen keinen unmittelbaren Bezug hatten. Es fanden sich allerings einige Hauptschullehrer im Rentenalter die noch aus eigener praktischer Erfahrung berichten konnten. Alle hatten selber als Jugendliche mit dieser Art Züchtigung Bekanntschaft gemacht aber eine eigene flagellanische Veranlagung hatte nur einer. Der Berichtete daß einzelne Schülerinnen und Schüler nach seinem Gefühl eine Züchtigung des öfteren provozierten. Es hätte dabei leicht der Eindruck entstehen können, daß es sich dabei um "Prügelknaben" handle, zumal es nur eine Schülerin insgesammt war. Bei den Knaben seien es allerings auch nur einer oder maximal zwei aus eine Klasse gewesen. Wenn er das gespürt habe, habe er denen eine mäßige Züchtigung zukommen lassen. Die anderen Fälle seien echte Bestrafungen wegen eines entsprechenden Fehlverhaltens gewesen. Die Frage ob, falls eine/einer der sogenannten "Prügelknaben" Geschwister hatte, diese auch "Prügelknaben" ihrer entsprechenden Klasse gewesen sind, konnte der Lehrer nicht beantworten, da er das nicht beachtet hatte. Ob dies in einer seiner Klassen so gewesen sei, konnte er auch nicht sagen. Es wäre ja auch zu schön gewesen, von dieser Seite Hinweise auf Ursachen zu erhalten. Die weiter befragten Lehrerinnen und Lehrer sahen in der körperlichen Züchtigung ein Mittel, den Führungsanspruch des Lehrers innerhalb der Klasse zu unterstreichen. Besonders bewährt hätte sich die Prügelstrafe bei aggressivem Verhalten und um einer gewissen Nachlässigkeit und Faulheit abzuhelfen. Später habe es auch ohne gehen müsse und das sei auch gegangen, wenngleich es für sie schneller und einfacher gewesen sei, einen Schüler mal kurz über die Bank zu beordern. Hinterher habe sich mit der ganzen Klasse mehrere Tage lang wunderbar arbeiten lassen.Sie berichtete allerdings auch, daß Kolleginnen und Kollegen, vor allem ältere, sehr oft und ohne notwenigkeit gezüchtigt hätten. Keine und keiner der Befragten, habe so etwas selbst auch gemacht. Höchstens ein oder zwei Mal, habe man aus Verärgerung bestraft, wurde letzlich auf bohrende Fragen hin eingestanden. Die Frage ob Prügel möglicherweise provoziert wurden, konnte aus diesem Personenkreis keiner beantworten. An so etwas hätte an nicht gedach Alle Flagellanten hatten ein auslösendes Ereignis, das ihr Interesse an der körperliche Züchtigung weckte. Mehr als der Hälfte der Befragten bemerkten ihre Veranlagung im Alter zwischen 11 und 14 Jahren. Bewußt wurde es meist später, nachdem meist schon eine Parterschaft eingegangen war mit etwa 20 bis 30 Jahren. Personen bis etwa mitte fünfzig gabe an, erste jetzt erfasst und begriffen zu haben was sie umtreibt. Neugier die es darauf anlegte zu erfahren wie es sich anfühlt, Schläge auf den Hintern zu erhalten wird meißt als Schlüsselerlebnis zum bewußtwerden genannt. Das schon als Jugendliche umzusetzten gelang ganz wenigen und es bedurfte besonderer Umstände dazu. In aller Regel genügte es trotzdem, eine unstillbare Sehnsucht danach aufkommen zu lassen, die bei der Partnersuche verdrängt wurde und danach irgendwann so an Bedeutzung zunahm, daß alle Ängste und Hemmungen zurückgestellt wurden und man Kontakt mit anderen suchte. Fast immer werden Zeiten vorher, als Zeiten innerer Not geschildert, die auch sehr oft zu Selbstzüchtigungsversuchenführten. Das allergrößte Problem für Flagellanten ist es, Mitmenschen zu finden, denen sie sich voll und ganz anvertrauen können und wollen. Aber ohne solche Menschen, sind auch keinerlei Erfüllung ihrer Wunschträume möglich. Bei Flagellanten, die eigene Erfahrung haben, wurde es dadurch, daß hinterher ein unglaublich von aller Last befreiendes Glücksgefühl auftritt, zu einer Art Sehnsucht danach, die den vorausgehenden und auch notwendigen Schmerz gerne in Kauf nimmt. Berichtet wird, daß bei einer der Züchtigung entgegensehender innerer Einstellung, bei zu lascher, aber auch bei zu starker Züchtigung, dieses Glücksgefühl ausbleibt. Das sei dann nur unangenehm und entwürdigend. Damit wird deutlich, daß es für Flagellantin und Flagellant ganz wesentlich auf die Erzieherpersönlichkeit ankommt, der sie/er sich anvertraut. |
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