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Zurück zum letzten Verzeichnis Wenn nur diese Seite angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. Hier gehts zu unserem Bestellservice . Zur Forschungsübersicht geht es hier .Zurück zur vorangegangenen Auswahl Berichtet von Stefan
Der andere, bei dem der Rohrstock nachdrücklich in Aktion trat, war unser Rektor, den wir wegen seiner Allgewalt Herrscher nannten. Zunächst hatte ich auch noch keine Bekanntschaft mit seinem Rohrstock gemacht. Nur vom Hörensagen wusste ich, dass es in aller Regeln deftige und schmerzliche Prügel nach sich zog, wenn man wegen einer Verfehlung zu ihm beordert wurde. Allgemein galt er als gefürchteter Fachmann im Erteilen einer Prügelstrafe, obwohl er weniger grausam zuschlage wie viele unserer Väter oder bei einigen deren Mütter, was ich mir nicht vorstellen konnte. Straffällige Schüler beorderte er, so erzählte man sich, am Nachmittag in die Schule und dann gebe es Prügel, die man noch am anderen Tag spüre. Ich war also auch nicht besonders scharf darauf, unter den Rohrstock von unserem Herrscher zu geraten. Dass Papas Rohrstock gelegentlich auf meinen Hinterbacken tanzte, reichte mir vollkommen. Daheim hatten meine Geschwister und ich dazu eine sogenannte Strafhose zu tragen, die den Hintern nicht schützte. Meine Eltern hatten auch so eine solche anziehen müssen erzählten sie und meine Großeltern auch. Das war nun nicht etwa eine Hose, die man hätte kaufen können. So eine Strafhose sei an seiner Schule Pflicht gewesen. In der Schulordnung habe gestanden, dass bei einer strengen Bestrafung den Schülern eine Strafhose zuzubilligen sei. Diese dürfe das Geschlecht bedecken und müsse die Pobacken stramm umspannen. Auch sei darauf zu achten, dass diese aus dünnem Stoff gefertigt werde. Solche Strafhosen fertigte Mama, nachdem einmal eine Nachbarin meiner Züchtigung beiwohnen durfte, für die ganze Nachbarschaft. Nur mit dieser Strafhose bekleidet, musste ich mich über den Küchentisch beugen und von den schadenfrohen Geschwistern die Handgelenke halten lassen. Danach gab es Dresche, die mir durch und durch ging und besonders die rechte Pobacke dazu brachte, zwei bis drei Tage lang weh zu tun, da Papa immer nur von einer Seite her zuschlug. Prügel gab es so lange, bis Mama sagte, dass es reicht. Wir hatten einen ziemlich gutmütigen Klassenlehrer,
der kaum einmal einen Schüler bestrafte und, wenn es nötig
war, allenfalls eine Strafarbeit verhängte oder einmal eine
Stunde Arrest verordnete. Mit ihm konnte man deshalb sehr gut
auskommen. Ich hatte meine Schulzeit fast hinter mir, als ein
Ereignis eintrat, an das ich mich noch so gut erinnere, als sei
es erst gestern gewesen. Wie es manchmal so geht, kommt
alles zusammen. Einige Tage später sollten wir als Hausarbeit
einen Aufsatz schreiben. Meist ging unser lieber Lehrer nur durch
die Klasse und überzeugte sich, dass jeder der Schüler
seinen Aufsatz geschrieben hatte. Albert mein Banknachbar und
Freund hatten das längst gemerkt. Da wir unsere Hausaufgaben
gemeinsam machten, teilten wir uns die Arbeit. Jeder machte die
Hälfte und schrieb die andere Hälfte nur ab. Dies schien
uns eine ganz praktische Aufgabenteilung zu sein. Das Los für
den Aufsatz traf diesmal mich und Albert durfte ihn später
abschreiben, während er die Matheaufgaben gelöst hatte,
die ich dann wiederum von ihm abschreiben durfte. Nach der großen Pause hatten wir bei unserer
Biologielehrerin Unterricht. Kaum hatte diese begonnen, erschien
unser Klassenlehrer und wir mussten nach vorne kommen. Wo wir
das Geld hätten, das wir als Rabatt für den Kauf der
Hefte erhalten hätten, der Händler habe ihn gefragt,
ob das recht gewesen sei und er habe sich schrecklich blamiert.
Da blieb nichts als zu gestehen und zu versichern, ihm das Geld
morgen zu bringen. Leider wussten wir nicht, dass uns der Pedell
beim Verzehren unseres Eises beobachtet hatte. Wie sich herausstellte,
wusste unser Klassenlehrer auch darüber Bescheid und wir
sahen uns genötigt, unser Geständnis, sehr zum Amüsement
der Mitschüler, zu erweitern. Die grinsten schadenfroh,
als unser Klassenlehrer schließlich erklärte: Mir fuhr der Schreck in alle Glieder. Augenblicklich
hätte man eine Stecknadel fallen hören. Alles sah auf
mich, dann auf Albert und wieder auf mich. Das war noch nie da
gewesen. Unsere Mitschüler grinsten verständnisinnig.
Ich konnte dem Unterricht kaum folgen zumal ich immer wieder
daran denken musste, was uns wohl bevorsteht. Schnell war die
restliche Stunde um. In der kleinen Pause wurden Albert und ich
mit Fragen bestürmt. Ob wir uns auf die Schläge, die
wir ja verdient hätten, freuen? Wir sollten morgen erzählen,
wie es gewesen sei. Andere bedauerten uns, weil wir eine Tracht
Prügel erhalten, aber mehr schadenfroh grinsend als ernst
gemeint. Die nächste Stunde plätscherte an mir vorbei
wie ein Wasserfall, genauso wie die anschließende letzte
Stunde. Was wir wollen, fuhr uns der Herrscher an und, da
er mich dabei anblickte, sagte ich kleinlaut, dass wir uns auf
Anweisung des Klassenlehrers melden müssen. Nun wurde ich
angedonnert: Der Rektor nahm seinen Kalender und bestimmte, dass wir drei uns am Nachmittag um 16:30 Uhr bei ihm zum Strafantritt zu melden haben. Er müsse unsere Hintern bedauerlicherweise in beträchtlichen Aufruhr versetzen, um uns nachhaltig klar zu machen, wie wir uns zu verhalten haben. Daraufhin wollte er wissen, ob ich schon einmal Prügel erhalten habe. Ich gestand, dass ich von meinem Papa auch Dresche beziehe, wenn ich etwas angestellt habe. Als er fragte, ob ich diese auf den nackten Hintern erhalte, sagte ich, dass ich dazu eine besondere Strafhose anbehalten dürfe. Das dürfe ich bei ihm auch, stellte er fest. Eine stramm sitzende Unterhose, dünne Sporthose oder Ähnliches dürfe man bei ihm anbehalten. Umspanne diese die Pobacke nicht wie eine zweite Haut müsse auch diese herunter und es gäbe die Schläge auf den nackten Hintern. Danach fragte er Albert. Sein Papa sei gefallen, gestand Albert und, dass er und seine Geschwister auch von meinem Vater Prügel erhalten, wenn sie etwas angestellt hätten. Dann solle er seine Strafhose nicht vergessen, sagte der Rektor und wir waren entlassen. Auf dem Flur sprachen wir mit Rolf und fragten diesen, ob sehr schlimm werde. Der sagte, dass man es aushalten könne, obwohl der Ablauf ein sehr strenger sei. Manche sagte danach, dass es nicht so grässlich war wie bei ihrem Papa, andere fänden es sehr schlimm. Sein Onkel sage immer, dass er ein Anhänger der anhaltenden Prügelmethode sei. Da bekomme man besonders viele Schläge auf den Hintern, die zögen trotzdem ganz gemein durch. Wir würden das ja selber erleben. Albert aber fragte, ob es für Rolf schlimm sei, nun von seinem Onkel Schläge zu erhalten. Der zuckte nur die Achsel und meinte, dass es dieses Mal vielleicht schon schlimm werde, aber die acht Schläge, die er bisher herhielt, damit sei er immer prima klargekommen. Da waren wir auch nicht schlauer. Der Prügelraum Als wir uns meldeten, war Rolf schon da. Wir sollten
auf der Toilette unsere Strafhosen als Unterhosen anziehen, verlangte
er. Doch das hatten wir daheim schon gemacht. Der Rektor ging
danach mit uns flotten Schrittes ging es durch Flur und Treppe
in den Keller. Dort schloss er eine Türe auf und wir mussten
eintreten. Der erste Blick viel auf einen sechzig Zentimeter
hohen, merkwürdigen Tisch. Auf einer Seite waren zwei Löcher,
danach ein Ledergurt zum Festschnallen und ein dickes Lederkissen,
über dem man sicherlich den Popo darbieten musste, am Ende
zwei hölzerne Blöcke mit großen halbrunden Löschern
und ziemlich weit auseinander. Durch diese musste man sicher,
das war mir sofort klar, die gespreizten Beine stecken. Der Herrscher
war kurz angebunden und bestimmte: Sein Onkel lasse uns ein wenig schmoren, meinte
Rolf, aber das sei ganz normal bei ihm. Ich bekannte offen: Wenn sie diese Geschichte zu Ende lesen wollen, werden sie Mitglied im Verein Forum 1988 e.V. dem Flagellantenverein. |