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Juliane und Ferdinand

Juliane war damals achtzehn Jahre alt, als sie sich ganz heftig in den zwei Jahre älteren Ferdinand verliebte, den sie beim Tanzen kennengelernt hatte. Beide fanden schnell heraus, dass sie viele Gemeinsamkeiten hatten. Sie trafen sich von da an fast täglich. Schließlich lud Ferdinand Juliane zu einem Theaterabend ein: „Der widerspenstigen Zähmung.“ Es war für Juliane wunderschön und danach unterhielten die sich darüber, dass die „Widerspenstige“ den Hintern versohlt bekam. Da habe er selber ziemlich schmerzhafte Erinnerungen daran, wie so etwas tut, meinte Ferdinand. Sein Papa sei sehr streng gewesen und als er sechzehn Jahre alt war, habe er immer gleich zwei Dutzend mit dem Rohrstock auf seinen Hintern bekommen, aber dabei sei es nie geblieben. Juliane gestand, dass sie öfters dabei zusah, wie Justus von seinem Papa Dresche erhielt. Sie wollte damals wissen, wie so etwas ist. Danach fragte Ferdinand, ob er das auch kann. Da zog er sie über seine Knie und verabreichte ihr mit der Hand einige Patscher auf den Popo. Das war aber nichts, stellte Juliane fest.

Was Juliane nicht erzählte

Juliane war oft bei ihrem Onkel Robert in Ferien. Dessen Sohn Justus war so alt wie sie. Der war natürlich ärgerlich darüber, dass seine Freunde und er sich mit Juliane abgeben mussten und sie ärgerten Juliane. Als das ihr Onkel mitbekam, erhielt Justus Dresche und die zwölfjährige Juliane durfte dabei zusehen. Justus musste den Küchentisch abräumen, einen Rohrstock vom Küchenschrank holen, einen Stuhl auf den Küchentisch stellen und einen zum Hinaufsteigen. Dann hatte er sich nackt auszuziehen, musste auf den Stuhl klettern, der auf dem Küchentisch stand, sich auf den Stuhlsitz knien, die Lehne mit den Armen umfassen und in der Position erhielt er Dresche von seinem Papa. Danach musste er alles wieder aufräumen, seine Sachen schnappen und in sein Zimmer. Juliane war verwirrt, schließlich war alles so schnell gegangen, dass alles vorbei war, ehe sie begriff, was da vorgefallen war.

Schuldgefühle

Tags darauf fragte Juliane Justus, wie es seinem Popo geht. Justus sagte, dass alles wieder gut ist, schließlich müsse ein kräftiger Junge das ab können. Juliane musste sich damit zufrieden geben und fand es dann ganz in Ordnung, wenn Justus gelegentlich Dresche bezog. Auch war sie so raffiniert, dass sie, wenn Justus und seine Freunde sie ärgerten, sie irgendetwas anstellte. Zum Beispiel ließ sie heimlich die Luft aus den Reifen vom Motorrad von Onkel Robert. Juliane traute der Onkel Derartiges nicht zu und so war es Justus, der dafür Dresche erhielt. Da er sich wehrte und behauptete, er sei nicht Schuld gewesen, erhielt er von seinem strengen Papa, wie der sagte, eine Zulage an Schlägen. Juliane ließ es keine Ruhe, sie fand es gemein, dass immer nur Justus die Dresche erhielt und sie zusehen durfte. Sie wollte Justus damit eine Freunde machen, dass er auch einmal sehen darf, wie sie von ihrem Onkel Dresche erhält. Mutig nahm sie einen Fußball und spielte den gegen die frisch gewaschene Wäsche ihrer Tante.

Als später zur Sprache kam, dass jemand die frisch gewaschene Wäsche als Zielscheibe für ein Ballspiel genommen hatte, sagte Juliane ganz aufrichtig, dass sie es gewesen ist und dafür Strafe verdiene. Der Onkel Robert glaubte ihr nicht und obwohl Justus versicherte, wirklich nichts getan zu haben, musste er auf den Tisch und erhielt so lange Dresche, bis er zugab, der Täter gewesen zu sein. Da konnte Juliane noch so protestieren. Danach erhielt er seine eigentliche Strafe obendrauf und das war selbst für Justus zu viel. Danach heulte Justus zum ersten Mal, obwohl Juliane oft gesehen hatte, wie er Dresche erhielt. Da war er immer stumm geblieben dabei. Seit diesem Ereignis hatte Juliane Schuldgefühle, die immer wieder in ihr hochstiegen. Wenn sie auch einmal so streng gezüchtigt würde wie Justus, dann würde das mit den Schuldgefühlen besser, versprach sich Juliane damals, aber dazu kam es nie.

Ferdinand wird einundzwanzig

Das Häuschen in dem Ferdinand mit seinen Eltern wohnte, kannte Juliane schon von außen, aber zu seinem Geburtstag wurde Juliane eingeladen. Ferdinand stellte Juliane seinen Eltern und seinem jüngeren Bruder vor. Es war urgemütlich. Ferdinand zeigte Juliane sein Zimmer im Dachgeschoss. Danach mussten sie in den Keller, denn die Freunde kamen mit ihren Mädchen. Im Keller war ein Partyraum und dort wurde ganz ordentlich gefeiert. Neben dem Schrank stand ein gepolsterter Schemel, der hier sicher nicht hingehörte. Als im Laufe des Abends einer der Gäste den Schrank öffnete, hingen da verheißungsvoll mehrere Rohrstöcke an der Schranktüre. Ferdinand sagte:
„Na ja, das sind alte Erinnerungen.“
Danach schloss er schnell wieder die Türe. Juliane ging das durch und durch, als sie das sah. Konnte sie sich Ferdinand anvertrauen. Nein, was sie bedrückte konnte sie keinem sagen, aber vielleicht züchtigte sie Ferdinand einmal richtig streng, wenn sie ihn darum bat. Leise fragte sie deshalb ihren Ferdinand:
„Würdest Du mich mit diesen Rohstöcken auf den Popo schlagen, wenn ich eine Strafe verdiente, mein lieber Ferdinand.“
Der antwortete ausweichend mit vielleicht, umfasste Juliane und tanzte mit ihr. Es war ziemlich spät, als sie von Ferdinands Papa zum Gehen aufgefordert wurden.

Juliane treibt es um

Als habe es die Frage von Juliane nie gegeben, gingen die Beiden weiterhin miteinander tanzen, unternahmen Ausflüge und besuchten sogar die Oper. In der Ferienzeit machten die Eltern von Ferdinand immer Urlaub bei Freunden an der See. Auch Bruder von Ferdinand war eingezogen worden und hatte aber noch Zeit, bis er sich in der Kaserne melden musste. So ging der auch mit und Ferdinand hatte eine sturmfreie Bude. Ferdinand nutze die Gelegenheit dazu, Juliane einzuladen, das Wochenende bei ihm zu verbringen. Am Samstag gingen sie ins Freibad, danach schliefen sie etwas und gingen später tanzen. Wieder daheim balgten sie sich und dabei kam es dazu, dass Ferdinand seiner Juliane wieder auf den Hintern klatschte. Das brannte zwar, aber Juliane zeigte ihm, durch ihr Verhalten deutlich, dass sie das mochte. Ja sie bat ihn sogar darum, dass er sie einmal richtig versohlt. Morgen sagte Ferdinand und das war alles.

Beide schliefen ziemlich lange, dann gingen sie wieder ins Freibad. Erst dort machte Juliane sich darüber Gedanken. Warum hatte Ferdinand von ihr nicht verlangt, dass sie mit ihm in den Partyraum geht und sich richtig schlagen zu lässt? Traute er sich nicht, wollte er Juliane nicht weh tun oder fürchtete er, dass sie danach nicht ins Freibad konnten? Er liebte sie, das stand für Juliane fest. Als sie das Freibad verließen, dacht sie, dass Ferdinand nun mit ihr in den Partyraum geht. Aber der brachte sie nach Hause und sagte, dass er früh schlafen muss, schließlich müsse er morgen sehr früh aufstehen und zur Arbeit. Juliane müsse das ja auch. Aber am nächsten Wochenende solle sie bitte wieder zu Ferdinand kommen, damit sie gemeinsam das Wochenende verbringen können. Juliane sagte zu und war gleichzeitig maßlos enttäuscht, was die erwartete Dresche anging. Für Juliane stand fest, sie musste die Initiative ergreifen, aber wie?

Juliane bittet um Hiebe

Ich muss Ferdinand einfach so lange provozieren, bis er sie versohlt, nahm Juliane sich vor. Nackt wie Justus musste sie sein, also zog sie ein leichtes Sommerkleid an und überhaupt nichts darunter. Es war ein herrlich prickliges Gefühl, das sie erfasst hatte, als sie so angezogen und mit ihrer Tasche mit Sachen für die Nacht, das Bad und den anderen Tag am Samstag zu Ferdinand ging. Juliane erregte der Gedanke, dass Ferdinand sie so, wie ihr Onkel damals Justus, versohlt. Das nahm so sehr von ihr Besitz, dass sie fast keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte.

Zunächst waren sie im Zimmer von Ferdinand, dann wollte dieser mit Juliane ins Freibad. Juliane bat ihn darum, daheimzubleiben. So machten sie es sich vor dem Fernseher bequem. Der war schnell Nebensache und liebend lagen sie sich in den Armen. Ferdinand fragte wieder, was sie unternehmen sollen. Da schlug Juliane vor:
„Gehen wir tanzen?“
„Wohin denn? Die Disko hat doch noch nicht auf.“
In der Frage von Ferdinand lag so etwas wie Verwunderung. Da schlug Juliane vor, in den Partyraum zu gehen. Unten angekommen legte Ferdinand eine Schmuse-CD ein. Er wollte tatsächlich nur tanzen? Juliane fasste es nicht. Sie fragte Ferdinand beim Tanzen ob er und sein Bruder immer hier unten gezüchtigt wurden. Ein wortkarges Ja war alles, was sie Ferdinand entlocken konnte. Da fragte sie, ob sie auch einen Stuhl auf den Tisch stellen mussten, auf die Sitzfläche knien und die Lehne mit den Armen umfassen, um dann Dresche zu beziehen. Ferdinand sagte Nein. Da wollte Juliane wissen, wie es denn bei ihnen war.

Ferdinand berichtete, dass der Polsterhocker dazu auf den Tisch gestellt wurde. Dann mussten sie sich so darüberlegen, dass ihr Popo die höchste Stelle bildete und sich mit weit ausgebreiteten Armen an der Tischkante festhalten, damit sie den Popo nicht wegdrehen konnten. Danach habe ihnen ihr Papa verkündet, welche Anzahl an Schlägen es gibt und ihnen die unheimlich langsam verabreicht. Dazu hätten sie laut mitzählen müssen, dabei hätten Hiebe, bei denen sie falsch oder nicht zählten nicht gegolten. Auch nicht Hiebe, die sie erhielten, ohne dass ihre Hände an der Tischkante waren. Ohne zusätzliche Schläge sei er deshalb bei seinem Papa nie davongekommen und sein Bruder auch nicht. Da nahm Juliane all ihren Mut zusammen und fragte Ferdinand, ob er sie einmal so züchtigt, sonst könne sie sich nie richtig vorstellen, wie so etwas ist. Ferdinand lachte und sagte, dass Juliane spinnt.

Juliane provoziert Ferdinand

Ferdinand legte eine neue CD ein. Blitzschnell war Juliane ihre Rolle klar. Sie umklammerte seinen Hals und hängte sich einfach an ihn. Ferdinand ärgerte sich und blieb stehen und verlangte:
"Tanze doch bitte richtig, Juliane!“
Juliane sagte nichts aber wieder hing sie mehr an ihm, als dass sie sich bewegte. Ferdinand verlangte:
"Tanze doch bitte richtig. Was soll das, Juliane?“
„Hau mich doch!“
Würde er es machen, überlegte sich Juliane...

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