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Cornelia als Erzieherin

Zugegeben, es war für Cornelia nicht leicht zu akzeptieren, dass Wilfried, ihr Mann, den Wunsch verspürte, wie ein kleiner Junge Prügel mit einem Rohrstock zu erhalten. Merkwürdigerweise zog Cornelia der Gedanke daran, dem Wunsch ihres Mannes zu entsprechen, gleichermaßen an, wie er sie abstieß. Obwohl Cornelia spürte, dass es ihn große Überwindung gekostet hatte, ihr seine diesbezüglichen Gefühle zu offenbaren, sie konnte seinem Wunsch einfach nicht entsprechen. Er sagte nichts und Cornelia glaubte zunächst, es wäre nur ein verrückter Gedanke gewesen, bis sie eines Tages sah, dass er einen knallroten Popo mit deutlichen Züchtigungsspuren darauf vorzuweisen hatte. Darauf angesprochen meinte er nur, da Cornelia ihn nicht verstehen würde, sei er einem Flagellantenverein beigetreten. Dort habe er einen Erzieher kennengelernt, der ihn richtig vorgenommen habe und nun ginge es ihm viel besser, er brauche das eben. Damit war für ihn die Sache abgetan, aber Cornelia war zum Heulen. Was sollte sie tun? Zum ersten Mal kramte sie in seinen Taschen und Unterlagen. Wenn er in einem Verein war, musste er doch sicherlich auch Unterlagen oder so was haben, zumindest hoffte Cornelia eine Adresse, zu finden, an die ich mich wenden konnte.

Vom Verein fand Cornelia rein gar nichts aber eine Adresse von einem Bruno, den sie nicht kannte. Dieser Bruno wohnte gut 150 km weit weg konnte das sein? Es dauerte etwas, bis Cornelia den Mut hatte, anzurufen. Sie hatte sich alles reiflich überlegt, rief an und sagte, dass sich Wilfried verspäten würde. Ihre List hatte Erfolg. Ein Wilfried sei vor einigen Tagen da gewesen, aber eine andere Anmeldung läge nicht vor wurde ihr erklärt. Cornelia müsse da was verwechseln. Für Cornelia war alles klar. Sie sagte, dass sie die Frau von Wilfried sei, sie ihn gerne "erziehen" wolle, doch sie wüsste nicht, wie das gehen soll. Der Mann am anderen Ende der Leitung war sehr freundlich und sagte, dass er ihr bei einem seiner Zöglinge gerne zeigen würde, wie man so etwas macht. Er denke da an einen Zögling, der sich wüsche, von einer Frau gezüchtigt zu werden.

Begegnung mit Bruno

Da Cornelia berufstätig ist, musste sie sich im Geschäft freinehmen, was glücklicherweise klappte. Wilfried erklärte ich, dass ich zu einem Seminar müsse und irgendwie war es ja auch so etwas. Das Herz klopfte mir bis zum Hals, als ich mich bei Bruno meldete. Irgendwie hatte ich einen Mann in ihrem Alter, also so Mitte zwanzig erwartet, doch der Herr, der ihr öffnete, war sicher schon im Rentenalter. Das beruhigte Cornelia. Sie würde lernen, wie sie sich Wilfried vorzunehmen hatte. Cornelia versprach sich davon, dass dadurch in ihrer Liebe zu Wilfried alles wieder so werden würde, wie es früher war. Obwohl sie sich nicht auseinander gelebt hatten, irgendetwas stand unausgesprochen zwischen ihnen und für Cornelia war klar, dass dies nur der merkwürdige Wunsch von Wilfried sein konnte, als frecher Knabe behandelt und letztlich durchgeprügelt zu werden.

Bruno und Cornelia tranken Kaffee und Bruno erklärte ihr einiges. Später musste Cornelia mit einem Rohrstock, einem Riemen und einer kurzen Peitsche üben. Sie wunderte mich, dass der Polsterstuhl auf den sie schlagen musste, nicht in Fetzen ging. Cornelia gab auch zu bedenken, dass sich Wilfried sicherlich nicht so feste und bestimmt auch ungemein schmerzhafte Schläge wünscht. Bruno erklärte Cornelia, dass sie damit nicht recht hat und sich ihr Wilfried eine spürbare Züchtigung wünsche. Wenn sie das nicht fertigbringe, sollte sie es lieber lassen. Sie wolle es versuchen, versicherte Cornelia. Gemeinsam gingen sie schließlich in eine Gaststätte zum Mittagessen. Zwei Stunden waren wie im Flug vergangen.

Zögling Rudolf

Als es, nachdem sie wieder in der Wohnung von Bruno waren an der Türe läutete, dachte Cornelia sich nichts dabei. Schließlich kam der Senior mit einem kräftigen, etwas rundlichen Mitvierziger wieder zur Türe herein, den er als Zögling Rudolf vorstellte. Cornelia stellte er diesem danach als eine sich in Ausbildung befindende Erzieherin, die ihm nachher den Hintern versohlen werde. Cornelia war das ungemein peinlich und sie wurde rot, während Bruno seinen Zögling Rudolf dazu veranlasste, Cornelia darum zu bitten, ihn für seine Frechheiten tüchtig zu bestrafen. Als diese zögerte, schimpfte Rudolf:
"Willst Du mich durchprügeln oder bist Du nur eine blöde Gans, die große Sprüche macht."
Cornelia wusste nicht, was sie sagen sollte, doch Bruno half ihr aus der Verlegenheit, indem er Rudolf ins Bad schickte mit dem Auftrag, unverzüglich mit dem Strafhöschen bekleidet wieder zu erscheinen und Cornelia um Entschuldigung zu bitten.

Cornelia hatte kaum Zeit sich von ihrer Überraschung zu erholen, als Rudolf schon wieder erschien, nur mit einem knappen und viel zu engen Höschen bekleidet, bei dem sich alles abzeichnete und aus dem das runde, füllige Bäuchlein geradezu herausquoll. Er sah Cornelia von oben herab an und sagte, dass er sich nicht entschuldigen werde ...

... Wilfried erwartete Cornelia mit Vorwürfen über ihr spätes Kommen, die diese nun nicht mehr aus ihrer Ruhe bringen konnten. Wilfried würde noch zu spüren bekommen, wozu dieses Seminar gut war. Später hielt sie sich daran, was sie gelernt hatte. Wilfried war erstaunt darüber, wie streng seine Frau mit ihm sein konnte. Inzwischen finden sie beide an diesem „Versohlspiel“ gefallen, wie sie das nennen.

Wenn sie diese Geschichte zu Ende lesen wollen, werden sie Mitglied im Verein Forum 1988 e.V. dem Flagellantenverein.