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Susi, eine dominante Frau und Erzieherin

Denkt die im Jahre 1912 geborene Susi an ihre Jugend zurück, stehen Erlebnisse vor ihrem geistigen Auge, die ihr späteres Leben bestimmten. Ihr Mann Jürgen war ihr erster und einziger Freund. Beide wohnen nach der Hochzeit über der ehemaligen Schlittenmacherwerkstatt, die ihr Ehemann von seinen Eltern übernommen hatte.

Man hatte zu der Zeit als Susi aufwuchs noch ganz andere Vorstellungen von Erziehung. Es gab Prügel und das war gang und gäbe. Aber, Dresche, wie sie das damals nannten, war nicht gleich Dresche, gleichgültig ob es Lehrer waren oder die Eltern. Tatzen waren verpönt, obwohl die Mädchen, zumindest in der Schule kaum einmal auf andere Weise gezüchtigt wurden. Aber auch damit, dass man ihnen die Ohren drehte und derart in die Länge zog, dass die noch lange danach schmerzten, musste man rechnen. Auch Ohrfeigen und Kopfnüsse waren keine Seltenheit. In der Familie war eine Tracht auf das Hinterteil die übliche Folge, wenn man übertragene Arbeiten nicht machte, frech wurde oder einfach nur unpünktlich war. Auch wenn man schmutzig nach Hause kam, konnte es durchaus eine „Tracht“ setzen. Etwas Besonderes war das jedenfalls nicht. Was Prügel anging, so war das sehr unterschiedlich erinnerte sich Susi. Manche Eltern oder Lehrer verabreichten Hiebe mit einem besonders langen und kräftigen Stock. Davon genügten wenige Schläge, um für einen tagelang schmerzenden Hintern zu sorgen. Andre schlugen mit einem Gürtel oder Lederstück oftmals unkontrolliert auf den ganzen Körper. Keiner sagte dazu etwas, aber alle Jugendlichen waren sich darüber einig, dass so etwas gemein ist. Dann gab es auch noch Eltern und Lehrer, die das verwendeten, was man einen normalen Rohrstock nennt. Der war achtzig Zentimeter lang und zwischen acht und zehn Millimeter stark. Doch auch damit konnte man weit ausholen und ziemlich brutal zuschlagen. Glücklicherweise gab es aber auch viele Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, die weitestgehend auf überzogenes Strafen verzichteten und nur mäßig zuschlugen, wenn ihnen Dresche als angebrachte Maßnahme erschien. Dafür blieb es dann in aller Regel auch nicht bei einigen wenigen Schlägen, sondern davon gab es ziemlich reichlich. Susi hatte das bei ihrem Onkel Norbert selber kennengelernt. Allerdings spürte man schon am folgenden Tag nichts mehr davon, dass man Schläge von ihm erhalten hatte, erinnert sich Susi.

Susis erste Erfahrungen

Ihre erste Erfahrung machte Susi schon sehr früh. Was sie angestellt hatte, weiß Susi nach der langen Zeit nicht mehr. Jedenfalls kam ihre Mutter ins Zimmer, nahm Susi hoch, legte diese übers Knie, legte deren Hinterteil frei und verklatschte ihr den nackten Hintern kräftig mit der flachen Hand. Susi war damals zu verblüfft, um gleich loszuschreien. Es war das Erste, aber nicht das letzte Mal, dass Susi mit der Handschrift ihrer Mutter Bekanntschaft machte, aber schreien tat sie dabei auch später nicht. Dazu war sie zu stolz, meint Susi.

Detlef, der zwei Jahre jüngere Bruder von Susi war gerade vier Jahre alt geworden, als er sich in einem Anfall von Jähzorn auf den Boden legte, gegen die Türe strampelte und schrie, was seine Lunge hergab. Olga, ihre Mama zögerte nicht lange...

...Susi ergriff den Rohrstock, tätschelte damit den Hintern und zog dann plötzlich und unerwartet durch. So wie sie es inzwischen immer machte, zwei Schläge kurz hintereinander. Danach wechselte sie die Seite, um erneut zuzuschlagen. Jürgen sah interessiert zu. Schließlich richtete sich Uli auf, streichelte mit beiden Händen seinen Hintern und fragte, was Susi jetzt macht. Obwohl sie jede Pobacke einzeln bediene, spüre er seinen Popo nicht richtig und wenn Susi nicht fester durchzieht, dann wäre man morgen noch nicht fertig. Er würde jedenfalls so lang provozieren. Dann fangen wir erneut an, sagte Susi und Jürgen sagte, dass sich Uli ganz ausziehen soll. Das tat der dann auch und danach zog Susi richtig fest durch...

... Von da an war Susi die strenge Erzieherin für zwei große Zöglinge.

Wenn sie diese Geschichte zu Ende lesen wollen, werden sie Mitglied im Verein Forum 1988 e.V. dem Flagellantenverein.