Unsere Forschung über das flagellantische Phänomen
Forschungsbeginn 1981
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Der Begriff: |
Das
flagellantische Phänomen umschreibt die Tatsache, dass Menschen
Schmerzen als etwas Positives empfinden können.Dies entspricht
dem Verständnis von Flagellanten des 13. bis 16. Jahrhunderts.Es
ist ein wissenschaftlicher Begriff der mit heutigem Sadomasochismus,
den es damals nicht gab, nichts gemein hat. |
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Die Forschung: |
Die
Forschung befasste sich damit, ob und inwieweit Strafen sinnvoll
ist und ob man die Tatsache, dass insbesondere junge Menschen
in einem bestimmten Alter auf körperlichen Schmerz nachweislich
positiv reagieren, helfend einsetzen kann. |
Der aktuelle Stand
grob vereinfacht: |
Jedes
Strafen wird vom Gehirn entsprechend der modernen Hirnforschung
als Schmerz registriert. Sogar soziale Ausgrenzung (Armut in
Verhältnis zum Umfeld) wird vom Gehirn als Schmerz wahrgenommen.
Schmerz der vom Gehirn normal, also negativ registriert
wird, ist in den Bereichen von Bildung und Erziehung nicht nur
kontraproduktiv, sondern er kann jungen Menschen dauernden Schaden
zufügen.
Unsere Forschung belegt, dass unter bestimmten Voraussetzungen
Schmerz von den Gehirnen positiv wahrgenommen wird (das flagellantische
Phänomen) und man dieses Phänomen bei Bildung und Erziehung
nutzen kann. |
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