Mißbrauch des Züchtigungsrechtes - domeiszieren durch Angst und Schrecken anstatt Hilfe und Führung bei der Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit

Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit
einer flagellantischen Persönlichkeit

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Mißbrauch des Züchtigungsrechtes,
domeiszieren durch Angst und Schrecken anstatt Hilfe und Führung
bei der Entwicklung zur eigenständigen Persönlichkeit

Babylon und die ersten Schulen führten bereits zum Mißbrauch der Züchtigung für selbstsüchtige Zwecke. Keine positiven Signale sollten bei der Erziehung der Jugend helfen, sondern Strafe und Abschreckung. Die Züchtigungen wurden immer härter, grausamer und fanden ihren schlimmen Höhepunkt bei der Erziehung der jungen Menschen in Sparta. Sie blieben allerdings, wenn auch in einer weniger überzogenen Form, in späteren Kulturen weiterhin gang und gäbe. Dabei wurde meist sorgfältig darauf geachtet, die positive Wirkung von Züchtigungen, nämlich das Lustempfinden, das eine solche auszulösen imstande war, durch überzogene Härte, zu unterdrücken. Schließlich sollte ja auch nicht das Individuum gefördert werden, sondern in die Gesellschaft eingepaßt. Auch heute steht an den Schulen nur selten die Entwicklung der jungen Menschen zu einem eigenen Individuum im Vordergrund. Anpassung an:

  • Gesellschaft;
  • allgemein als gültig erkannte Denkweisen;
  • Bedürfnisse von Wirtschaft und Staat;
also Erziehung zu einem guten Untertanen unter wirtschaftliche und staatliche Gewalt der Mächtigen ist gefragt. Zudem sollen junge Menschen den Lehrkräften ein effektives Unterrichten ermöglichen. Alles Dinge bei denen vieles wichtig ist, aber keineswegs der junge Mensch und dessen Persönlichkeit im Mittelpunkt steht.